Ratgeber

Einwegkameras auf der Hochzeit — oder lieber digital sammeln?

Einwegkameras auf den Tischen sind seit Jahren ein beliebter Hochzeitsbrauch, und ehrlich gesagt: Sie haben ihren Charme. Trotzdem lohnt es sich, vorher kurz durchzudenken, was man sich davon erhofft. Hier ist ein ehrlicher Blick auf beide Varianten.

Was für Einwegkameras spricht

Was dagegen spricht

Und digital?

Die Alternative: Eure Gäste fotografieren mit ihrem eigenen Handy und laden die Bilder in eine gemeinsame Galerie hoch, zum Beispiel per QR-Code auf dem Tisch. Das Handy kann bei wenig Licht deutlich mehr als eine Einwegkamera, es gibt kein Limit von 27 Bildern, und die Fotos sind sofort da — für euch und für alle Gäste.

Was dabei verloren geht, ist der Überraschungsmoment. Wer den trotzdem möchte, kann die Galerie auf „privat“ stellen: Dann sieht jeder Gast nur seine eigenen Fotos, und ihr schaut euch alles erst nach der Hochzeit in Ruhe an. Mit Foto-Aufgaben holt ihr dazu ein bisschen vom Spielcharakter der Einwegkamera zurück.

Unser Tipp: beides

Ihr müsst euch nicht entscheiden. Viele Paare stellen ein paar Einwegkameras als Gag auf einzelne Tische und daneben einen QR-Code für die Handyfotos. Die analogen Bilder werden später eingescannt und landen im selben Album — fertig ist die Mischung aus Nostalgie und Vollständigkeit.

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